Der Fall des Verschwundenen Blumenstraußes

Eine Deutsch als Fremdsprache Kurzgeschichte

Wir spazieren durch die Nürnberger Innenstadt, die Sonne scheint auf den Hauptmarkt und die Menschen bummeln um uns herum.

“Was hältst du von dem Sprichwort: ‘Was man sich wünscht, das bringt der Wind’?” frage ich meine Freundin.

Sie lächelt. “Es ist romantisch, aber manchmal braucht man auch etwas Glück.”

Plötzlich bleibt sie stehen und zeigt auf einen Blumenladen. “Schau mal, die Rosen sind wunderschön!”

Ich gehe mit ihr in den Laden und kaufe ihr einen Strauß roter Rosen. Wir gehen weiter und unterhalten uns über unsere Zukunftspläne. Als wir an der Pegnitz ankommen, machen wir eine Pause auf einer Bank.

“Gib mir doch bitte kurz die Tasche”, sagt meine Freundin. “Ich will ein Foto von den Rosen machen.”

Ich gebe ihr die Tasche und sie knipst ein paar Fotos. Doch als sie fertig ist, ist der Strauß Rosen verschwunden!

“Wo sind die Rosen hin?”, frage ich verwirrt.

Sie schaut sich panisch um. “Ich hatte sie doch gerade noch in der Hand!”

Wir suchen überall, aber die Rosen sind wie vom Erdboden verschluckt.

“Was ist denn hier los?”, frage ich ungläubig. “Hat der Wind sie wirklich weggebracht?”

Könnte ein moderner Taschendieb mit Hightech-Geräten die Rosen gestohlen haben?

Fragen zum Text:

  1. Wohin spazieren wir?
  2. Was für ein Sprichwort erwähnen wir?
  3. Wo sehen wir das Mädchen weinen?
  4. Was ist auf ihrem kaputten Handy passiert?
  5. Warum helfen wir dem Mädchen?

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